Wuppertaler Schwebebahn

Der Ausbau der Wuppertaler Schwebebahn ist eines der ungewöhnlichsten Ingenieurprojekte Deutschlands. Hoch-, Tief-, Eisenbahn- und Stahlbau greifen hier auf engstem Raum ineinander, immer entlang der historischen Trasse über Wupper und Stadtraum. PROKON hat über mehrere Jahre an vier Teilprojekten mitgewirkt und sie hier zu einer gemeinsamen Referenz zusammengeführt.

Die Haltestelle ZOO/Stadion wurde an vier Stahlseilen unter dem Schwebebahngerüst aufgehängt und vergrößert, um den Besucherandrang von Stadion und Zoo bewältigen zu können. Der Überbau Ohligsmühle ist ein geschweißter Hohlkasten-Bogen mit gespreizten Stützen, der mit rund 92 Metern Achsabstand die Talstraße und die Wupper überspannt. Die Endhaltestelle Vohwinkel ist die einzige mit Wendeschleife und Schwenkweichen und wurde 2007 architektonisch dem historischen Vorbild nachempfunden neu errichtet. Die denkmalgeschützte Haltestelle Völklinger Straße schließlich entstand als formidentischer Wiederaufbau, ergänzt um Aufzüge, Erschließungsbrücke und Technikbox für eine barrierefreie Nutzung.

Projekt in Zahlen

4

Einzelbauwerke

92 m

Stützweite am Überbau Ohligsmühle

+ 100 Jahre

Denkmalgeschütze Restauration

Dokumentation des Projektes

Technische Zeichnung der Haltestelle, der Wuppertaler Schwebebahn.
CAD Modell einer Haltestelle, der Wuppertaler Schwebebahn.
Nietenverbindungen einer Brücke für den Schienenverkehr, geplant von PROKON
Brückenbogen, einer Brücke, wird für den Transport fertig gemacht.
Luftaufnahme von Stahlverbindungen einer Endhaltestelle der Wuppertaler Schwebebahn.
Haltestation der Wuppertaler Schwebahn, mit einfahrender Schwebebahn geplant von PROKON
Haltestation der Wuppertaler Schwebahn, geplant von PROKON

Von PROKON geplant

Stahlträger einer Brücke für den Schienenverkehr, geplant von PROKON
Brücke der Wuppertaler Schwebebahn, geplant von Prokon
Leistungen
Krähne, auf der Baustelle, des Bosch Parkhauses, geplant von PROKON
Luftaufnahme, der Stahlbaukonstruktionen einer Endhaltestelle der Wuppertaler Schwebebahn

Bosch-Parkhaus
– Stuttgart

Mit 13.500 Tonnen Stahl ist das Bosch-Parkhaus über der A8 ein echtes Schwergewicht. Die brückenartige Konstruktion verbindet das Messegelände mit dem Ortsteil Plieningen und bietet rund 4.200 Fahrzeugen Platz. PROKON verantwortete Detailstatik und Werkstattplanung der Hauptkonstruktion.

TEVEO Logistikzentrum
– Ansbach

Logistikzentrum für ein wachsendes Sportbekleidungs-Start-up: Auf rund 13.000 Quadratmetern entstand in Ansbach eine dreigeschossige Halle mit AutoStore-Lager, Büroflächen und Dachterrasse. PROKON plante das Stahltragwerk und die Bühnen der Store-Anlage in Ausführungsqualität.

BVG Bauwerk X
– Berlin

Stahlbrücke mitten im Berliner U-Bahn-Netz: Auf der Linie U2 ersetzte das neue Bauwerk X die alte Überführung über die Gleise der Deutschen Bahn. PROKON plante das polygonale Hohlkasten-Bogentragwerk inklusive aller Überbauten von der Objektplanung bis zur Werkstattzeichnung.

Leonhard Weiss Parkhaus – Göppingen

Mitarbeiterparkhaus aus Stahl auf dem Stammgelände eines der größten deutschen Bauunternehmen. Auf rund 100 mal 36 Metern entstanden 370 Stellplätze, statisch und konstruktiv geplant von PROKON, schlüsselfertig errichtet als Systemparkhaus mit begrünter Fassade und Photovoltaik.

Rose Lane Parkhaus
– Norwich (UK)

In nur neun Monaten Bauzeit entstand mitten in Norwich ein fünfgeschossiges Parkhaus für 595 Fahrzeuge. Charakteristisch ist die perforierte, pulverbeschichtete Stahlfassade, die nachts wie eine Laterne wirkt. PROKON plante Stahltragwerk und Fassade in Ausführungsqualität.